Genauigkeit und Zeiten

Die Lichtschranken der Zeitmessanlage werden von einem separaten Mikrokontroller im 50 Mikrosekundentakt abgefragt. Aber was heißt das in der Praxis, wie genau ist das wirklich?

Die Messgenauigkeit ist tatsächlich Weltspitze!

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Bei einer Zieldurchfahrtsgeschwindigkeit  von 200 km/h legt ein Fahrzeug in der Sekunde 55 Meter zurück. In einer Millisekunde (also dem tausendsten Teil einer Sekunde) sind es noch 5,5 cm. Bei 50 Mikrosekunden (also dem zwanzigsten Teil einer Millisekunde) sind es noch 2,7 Millimeter.

Die Anlage kann also bei einer Fahrgeschwindigkeit von 200 km/h mit einer Genauigkeit von unter 3 Millimetern bestimmen, welches Fahrzeug zuerst im Ziel war. Analog beträgt die Toleranz bei 100km/h natürlich nur noch 1,5 mm.

Ein Zielvideo ist im Vergleich dazu ca. um den Faktor 1000 ungenauer, selbst ein digitales Zielfoto kann nicht mithalten, da es heutzutage im besten Falle mit Belichtungszeiten von einer 10.000 stel Sekunde erstellt wird und damit noch um den Faktor 2 ungenauer ist, als die bei uns verwendete Zeitmesstechnik.

Die Genauigkeit des Aufbaus der Lichtschranken ist das A und O

Werden die Lichtschranken beim Aufbau der Messanlage entfernungstechnisch exakt zueinander positioniert und verlaufen die jeweiligen Reflexmessstrecken auch exakt rechtwinklig zur eigentlichen Fahrbahn, entstehen keine weiteren Fehlerquellen, die die erzielte Genauigkeit herabsetzen. Ein gewisser Verzögerungsfaktor beim Auslösen der eigentlichen Lichtschranke ist für alle Messpunkte gleich und kann vernachlässigt werden, da überall der identische Lichtschrankentyp Verwendung findet. 

Fehlerquellen beim Anlagenbetrieb

Hier sind im Wesentlichen die Natur und der Mensch als Störfaktoren für Fehlmessungen verantwortlich.

Beispiele:

  • herumfliegende Verpackungsmaterialien, Papiere etc., die im Vorbeifahren aufgewirbelt werden und zur Auslösung einer oder mehrerer Lichtschranken führen 
  • sporadischer Vogel- oder Insektenflug (Maikäfer), sowie kleine durch den Lärm aufgeschreckte Feldtiere im Lichtschrankenbereich
  • Windböen mit Stärken über 80 km/h können sowohl Lichtschranken als auch Reflektoren auf der Messtrecke verschieben
  • vorwitzige Fotoreporter auf der Suche nach dem Standort für das spektakulärste Foto unterbrechen unbeabsichtigt die Lichtschranken
  • usw.

 

 

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Tel.: +49 170 3431738
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