Aufbau

Der Aufbau der ZentralkabelMessanlage erfolgt in der Regel auf einer dafür geeigneten Strecke mit ausreichender Auslaufzone. Die hierfür notwendigen Bedingungen und örtlichen Erfordernisse sind im DMSB Reglement genau beschrieben und nicht Gegenstand dieser Darstellung. Es obliegt dem jeweiligen Motorsportclub oder Veranstalter, für die Einhaltung der entsprechenden Verordnungen und Gesetze zu sorgen.Messrad

Zunächst wird das Zentralkabel in der Mitte der Strecke auf Länge der Messdistanz (1/4 oder 1/8 Meile) ausgerollt. Je nach Streckenlänge sind ein oder zwei Kabeltrommeln nötig.

Im Anschluss werden die einzelnen Lichtschranken in der Streckenmitte im exakten Abstand ab der Startlichtschranke positioniert. Die hierzu notwendige Abstandsmessung erfolgt mit einem im Straßenbau üblichen Abrollmesser- Messrad. Auf Grund der erheblichen temperaturabhängigen Längendifferenzen finden ausdrücklich weder Metall- noch Gewebebandmaße Anwendung. Die mit dem Messrad erreichbare Toleranz liegt bei Hin- und Rückmessung einer 1/4 Meilen Messstrecke unter 1 cm.

Jetzt werden die kombinierte Startlichtschranken- Messcomputereinheit und die Startampel positioniert und die Kabelbrücke samt Startermonitor montiert. Über die Kabelbrücke verlaufen die Netz- und Videokabel des Startermonitors sowie der Anzeigedisplays und das Steuerungskabel des Messcomputers.

Sobald die notwenPylone Zentralkabeldige Betriebsspannung zur Verfügung steht (z. B. das Aggregat gestartet ist) und der Steuerungs- und Messcomputer einsatzbereit sind, erfolgt die Positionierung der Infrarotreflektoren der jeweiligen Lichtschranken am gegenüberliegenden Fahrbahnrand.

Die bei vollem SonnKabelbrücke1enschein maximal überbrückbare Distanz bis zum Reflektor beträgt pro Fahrspur 20 Meter. Da von der optimalen Lichtschrankenpositionierung sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Messgenauigkeit der Anlage abhängen, ist diese Arbeit mit größtmöglicher Sorgfalt auszuführen. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bei vollständiger Anwesenheit aller Crewmitglieder und unbekannter Örtlichkeit sollte für eine 1/4 Meilen- Messstrecke von einer durchschnittlichen Aufbauzeit von mindestens drei Stunden ausgegangen werden.

Abschließend werden Drucker, Scanner, Wind/Temperatur/Regenmesser und alle Displays aufgebaut und in Betrieb genommen sowie die Pylone zur Kennzeichnung der Fahrspuren, Lichtschranken sowie des Vorstart-, Start- und Zielbereiches der Messstrecke aufgestellt. Eine separate Streckensicherung kann durch das Team der Zeitnahme nicht erfolgen und ist entsprechend durch den Veranstalter zu veranlassen.

Für den Betrieb der Zeitmesstechnik ist eine maximale elektrische Leistung von 1500 W bei 220-240V vollständig sinusförmiger Netzspannung notwendig. Diese Versorgungsmöglichkeit muss auf dem Veranstaltungsgelände bereitstehen oder mit Hilfe geeigneter Aggregate durch den Veranstalter oder das Zeitnahmeteam realisiert werden.

Auf Grund der verwendeten Computertechnik sind benzingetriebene Baumarktaggregate ohne Spannungsstabilisatoren zur Versorgung der Zeitmessanlage leider generell NICHT geeignet.

BarcodeTT 2015

Kontakt

Timecrew - Die Zeitnehmer
1/4 Meile - 1/8 Meile - Slalom
Inselstr. 37
16515 Oranienburg 

Tel.: +49 170 3431738
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